ExWost-Modellvorhaben "Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau"

Der Titel des Programms klingt etwas gestelzt und doch hat er einige Eigentümer des Kontorhauses im Oktober 2008 nicht davon abgehalten, sich als eines von max. 15. bundesweiten Modellvorhaben zu bewerben. Unsere Bewerbung schien den Fördermittelgebern erstaunlich, bewarben sich doch ansonsten fast nur Kommunen auf das Programm, und so gehörten wir zu denjenigen beiden privaten Initiativen, die als erste zu den ausgewählten Projekten zählten.

 

Ziel des vom BBSR (Bundesamt für Städtebau und Raumordnung) ausgelobten und vom BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) geförderten Modellprojektes ist es, Möglichkeiten einer stärkeren Beteiligung von privaten Eigentümern beim Stadtumbau exemplarisch herauszuarbeiten. Private Eigentümer stellen zwar den Großteil der Grundstückseigentümer in den meisten Städten, bislang waren sie bei Entscheidungen im Rahmen des Stadtumbaus jedoch de facto außen vor.

 

Idee des Modellprojektes ist es, private Eigentümer zusammen zu bringen und gemeinsam in einem klar abgegrenzten Bereich aktiv werden zu lassen. Dieser kann von der Begrünung eines Hinterhofes über die Schaffung von Parkplätzen oder Fahrradabstellflächen, aber auch bis hin zur aktiven Standortentwicklung oder der Suche nach Investoren für das entsprechende Problemquartier gefasst sein - die Grenzen sind bewusst weit und jede Idee prinzipiell anzudenken und vorzuschlagen.

 

Das Projekt läuft über drei Jahre (2009 - 2011) und wird vom BMVBS und in Dresden durch die Landeshauptstadt Dresden finanziell unterstützt.

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Weitere Informationen zum Modellvorhaben gibt es unter: www.bbsr.bund.de