Die Torvasen sind zurück!

Einst thronten acht große barocke Sandsteinvasen auf den Mauern zwischen Alten katholischem Friedhof und dem Ostravorwerk. Sie markierten den Eingang zu den königlichen Menageriegärten und zeugten von der Bedeutung des Stadtteils für den sächsischen Hofe. Geblieben sind nach der Schließung der Fabrik 19994 jedoch lediglich zwei mehr oder weniger intakte Vasen am Eingang der Friedrichstraße 58a.

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Ohne die Vasen wirken die massiven Säulen am Ostravorwerk bzw. vor allem am Eingang zum neuen Wohngebiet am Bramschkontor seltsam unpassend. Dabei wurden die Säulen noch zu DDR-Zeiten erneuert, waren jedoch einem LKW-Fahrer auf dem Weg in die ehemalige Bramschfabrik im Wege. Die Rest der Vasen wurden daraufhin im Wärterhäuschen verwahrt und wurde dort vermutlich beim Abriss der Fabrikgebäude durch die TLG Immobililen GmbH 2004/2005 entsorgt.

Zwei Jahre nach der Instandsetzung der Mauer und der verbliebenen Sandsteinsäulen sowie dem Bau der Zugangsstraße in das neue Wohngebiet wurden die Vasen auf unsere Initiative hin durch die Landeshauptstadt Dresden neu angefertigt und im November 2014 wieder aufgestellt.

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Die Friedrichstadt bekommt so gegenüber dem Marcolinipalais ein Stück ihres barocken Glanzes zurück und der Weg zum Sportpark Ostra wird so zum ganz besonderen Erlebnis.